Wissenswertes über die St. Polykarpus Gilde

Die Gilde gehörte zu den mittelalterlichen Bruderschaften, deren Mitglieder sich zu gegenseitiger Hilfe in Not und Bedrängnis verbunden hatten und war damit ursprünglich eine Wohlfahrtseinrichtung.

Besonders in Pestzeiten, als man sich allgemein wegen der Ansteckungsgefahr bei der Beerdigung der Todesopfer fürchtete, mußten die Gildebrüder zur Abwendung größeren Übels die traurige Arbeit der Bestattung übernehmen und die Toten zu Grabe tragen.

Auch wenn viele (aber eben auch längst nicht alle !) Aufgaben der Wohlfahrtspflege heute die Kranken- und Sterbekassen, die Versicherungen und Sozialämter übernommen haben, ist soziales Engagement in vielen Bereichen (z.B. Kaffeenachmittage in Seniorenheimen, Hilfe für Menschen in Notlagen etc.) auch heute noch ein Hauptanliegen der Gilde.

Die Polykarpus Gilde ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.
Der Vorstand setzt sich aus dem hammerschwingenden Gildemeister, zwei weiteren Gildemeistern, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und einer unbestimmten Anzahl von Hilfsgildemeistern zusammen.

Einmal im Monat findet unser Klönsnackabend statt, zu dem immer etwa 40 bis 50 Mitglieder kommen.

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